Akzeptanz- und Commitmenttherapie

 

Annehmen, was man nicht ändern kann und im Einklang mit den eigenen Werten leben.

 

Die Identifikation der für die eigene Person bedeutsamen Werte, sowie das Streben nach einem Leben im Einklang mit ihnen stehen im Mittelpunkt der Akzeptanz- und Commitementtherapie. Sie bietet einige Techniken an, welche dabei hilfreich sein könnten.

Ein weiterer Aspekt dieser Therapieform ist, dass sie uns beibringt, auf unsere Gedanken zu achten, welche in der Tradition der kognitiven Psychologie als Quelle unserer Emotionen und unseres Handelns gelten. Diese Gedanken werden dann nach ihrer „Nützlichkeit“ für unsere Persönlichkeitsentfaltung beurteilt und entsprechend durch gezielte Übungen entweder „gefördert“ oder ihr Einfluss wird reduziert. Es wird davon ausgegangen, dass psychische Erkrankungen das Ergebnis von erfolglosen Versuchen zur Bekämpfung, Vermeidung und Kontrolle von gewöhnlichen inneren Erfahrungen ist. Als Alternative zur Kontrolle wird das Annehmen (Akzeptanz) der kognitiven, emotionalen und körperlichen Reaktionen und Erlebnisse vorgestellt und gezielt trainiert.

Die Theorie und Praxis der Akzeptanz- und Commitmenttherapie erweitert die Positive Psychologie insofern, dass sie uns dabei hilft, zu lernen, negative Emotionen und Lebensereignisse anzunehmen ohne dabei zu zerbrechen. Im Rahmen dieser Therapieform sind auch Empfehlungen für den „Notfall“ entwickelt worden, welche auf dem Konzept der „Achtsamkeit“ basieren und dabei helfen, schwierige Situationen zu bewältigen.

 

Dr. Iva Slavova-Rempfer

Psychologische Beratung und
Coaching mit Schwerpunkt
Positive Psychologie